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Heute leben wir in einem der reichsten Länder der Erde, in dem mit Hilfe von Gesetzen und Versicherungen versucht wird die Menschen weitgehend vor sozialem und materiellen Elend zu schützen. Die Zahl der alten, alleinstehenden Menschen in unserer Gesellschaft nimmt rapide zu. Sie sind in wachsendem Masse durch Krankheit und Behinderungen auf professionelle Pflege und Hilfe angewiesen. Der Kernauftrag unseres Seniorenpflegeheimes, die Bewohner in eine neue Familie zu integrieren, besteht nicht vornehmlich darin, die materielle Not der Menschen zu lindern, sondern sich ihrer körperlichen und der zunehmenden sozialen und seelischen Nöte anzunehmen. Wir arbeiten auf dem Fundament des menschlichen Bildes über die Familie. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Mensch ist einmalig. Jeder Mensch ist einmalig mit einer je eigenen Beziehung zu Gott und Familie. Hieraus leitet sich für uns die Würde des Menschen ab, die unantastbar ist. Sie hat Gültigkeit von der Zeugung eines Menschen bis zu seinem Tod und ist unabhängig vom Alter des Menschen, von seiner Volks- und Religionszugehörigkeit, von seiner Bildung und Leistung, Gesundheit, Krankheit oder Behinderung. Diese Würde bestimmt unseren Umgang mit dem Bewohner - Menschen, für den wir da sind und mit denen wir zusammen arbeiten und leben. Jeder Mensch ist einmalig in seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Er ist geprägt durch seine Lebensgeschichten, die für seine Begleitung von grosser Wichtigkeit ist. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Mensch kann sein Leben gestalten. Der Mensch hat Fähigkeiten und Möglichkeiten sein Leben zu gestalten, die Freiheit zur eigenständigen Gestaltung und Entscheidung, er kann Verantwortung übernehmen. Der Mensch braucht die Gemeinschaft, aber auch Möglichkeiten des Alleinseins. Miteinander erfährt der Mensch seine unverwechselbare Identität. Um eine eigenständige Persönlichkeit werden und bleiben zu können, ist er auf Kommunikation und soziale Beziehungen angewiesen. Auch braucht der Mensch sein Refugium, einen ungestörten Bereich, um Ruhe zu tanken. Er hat ein Recht auf Wahrung und Schutz seiner Identität. |
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Der Mensch braucht Zuwendung. Um sich wohlfühlen und entfalten zu können braucht der Mensch Liebe, Zuwendung, Sicherheit und Vertrauen. Er benötigt eine Atmosphäre der Geborgenheit und Freude sowie Hilfe bei dem Erfahren einer Krankheit, Behinderung und Schwäche. Der Mensch erfährt Begrenzungen und Verletzungen. Besonders im Alter halten viele Menschen Rückschau auf ihr bisheriges Leben, in dessen Verlauf sie Beglückendes, aber auch Begrenzungen, Ängste, Zweifel und Verwunderungen erkennen. Der Mensch kann und darf in allen Phasen senes Lebens auch schuldig werden und muss Versöhnung erfahren können. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Mensch fragt über sich hinaus. Der Mensch sucht nach dem Sinn des Lebens, diese Betrachtungen sind oft von grundlegenden und religiösen Fragen begleitet. Vielfach verlangt der Mensch in all diesen Fragen nach Begleitung und Unterstützung. Sterben und Tod gehören zu Leben und dürfen keine Tabuthemen sein. Unsere Ziele Der ältere Mensch Wir bringen dem älteren Menschen Wertschätzung entgegen, indem wir es ihm ermöglichen, sein Leben weitgehend selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu gestalten. Es ist unser oberstes Gebot mit dem Menschen und nicht für den Menschen Leben zu gestalten. Hilfestellung leisten wir in erforderlichen und gewünschtem Umfang, wir beziehen dabei die Lebensgeschichte und die vorhandenen Fähigkeiten des älteren Menschen mit ein. Die Würde des älteren Menschen achten wir unabhängig von seiner Volks- und Religionszugehörigkeit und ungeachtet seiner körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. Wir schützen das Privatleben des älteren Menschen, wahren seine Intimsphäre und schaffen ihm Möglichkeiten allein sein zu können. Wir fördern die Kommunikation und die sozialen Beziehungen des älteren Menschen nach innen und aussen. In unserem Haus schaffen wir eine Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit. Dabei ist es uns bewusst, dass wir dem alten Menschen das Zuhause nicht ersetzen können. Wir achten und schützen menschliches Leben bis zum Tod. Die Angehörigen Angehörige und Freunde sind für uns wichtige Partner in der Begleitung und Betreuung des älteren Menschen. Wir sind offen für Probleme und Sorgen von Angehörigen und Bezugspersonen des Menschen. Wir laden Angehörige und Freunde zur Teilnahme am Leben in unserem Heim ein. Unsere Dienstgemeinschaft Alle im Heim tätigen Mitarbeiter/innen bilden eine Dienstgemeinschaft, sie stehen loyal zum Auftrag des Unternehmens. Wir respektieren die verschiedensten Dienste in unserem Haus und wissen, dass alle wichtig und aufeinander bezogen sind. Wir alle arbeiten an der Gestaltung einer Atmosphäre des Vertrauens und gegenseitigen Wertschätzung. Wir sichern die innerbetriebliche Kommunikation und schaffen Transparenz in betrieblichen Belangen. Wir verpflichten uns, die Qualität unserer Leistungen durch geeignete interne und externe Massnahmen ständig zu verbessern. An der Weiterentwicklung des Heimes werden die Mitarbeiter/innen beteiligt. Das Unternehmen fördert die fachliche und soziale Kompetenz seiner Mitarbeiter/innen. Unser Umfeld Zur Verbesserung und Ergänzung userer Leistungen stehen wir in Kooperation mit Ärzten, medizinischen und sozialen Diensten sowie mit anderen an der Versorgung und Betreuung älterer Menschen beteiligten Einrichtungen. Wir verpflichten uns zum sorgsamen Gebrauch der uns zur Verfügung stehenden Mittel. Wir öffnen das Haus und fördern die Teilnahme am kulturellen Leben innerhalb und ausserhalb des Heimes. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||